Wirtschaftsjunioren bei der HUBER Packaging Group

Mai 2011 | Großer Andrang war am 2. Mai auf dem Parkplatz der HUBER Packaging Group GmbH, denn die Wirtschaftsjunioren Regionalgruppe Hohenlohe besuchten das Werk 2 des Öhringer Unternehmens. Regionalgruppenvorsitzender Martin Fix freute sich, dass er fast 40 Wirtschaftsjunioren und Mitglieder des Förderkreises der Wirtschaftsjunioren zu der Werksbesichtigung begrüßen konnte. Einer der Geschäftsführer der HUBER Packaging Group GmbH, Andreas Meister, nahm die Wirtschaftsjunioren in Empfang und berichtete über die wesentlichen Eckpunkte des Öhringer Familienunternehmens.„HUBER ist Weltmarktführer bei den 5-Liter-Partyfässern, und so verlassen jährlich viele Millionen Stück das hochmoderne Werk in Öhringen“, berichtete der geschäftsführende Gesellschafter.

 

Das Familienunternehmen HUBER ist bereits in der fünften Generation und inzwischen 140 Jahre alt, wie Marketing Leiter Bernhard Kürschner, und der verantwortliche Geschäftsbereichsleiter Markus Britsch, in der folgenden Unternehmenspräsentation informierten. Die HUBER Gruppe bedient aktuell drei Geschäftsbereiche, das sind Weißblechverpackungen für Industrie, Getränke und dekorative Verpackungen. Dabei achtet die Firma auch auf Nachhaltigkeit, denn die Weißblechverpackungen haben eine Recyclingquote von 94 Prozent. Zum Abschluss der einführenden Präsentation stellten die Referenten das innovative Partyfass „ZAPFSTAR“, die neueste Entwicklung der Firma vor. Das Fass beinhaltet einen obenliegenden Zapfhahn und integriertes CO2-Drucksystem, durch das sich ein tresenfrisches Zapfvergnügen einstellt und das Bier nach dem ersten Anzapfen trotzdem noch gut 30 Tage frisch bleibt.

 

In der anschließenden Werksbesichtigung, in zwei von Werksleiter, Herrn Waldenmeier und Herrn Britsch geführten Gruppen, konnten sich die Wirtschaftsjunioren über die Herstellung dieses Fasses ein Bild machen. „Auf der Fertigungsstraße braucht ein Fass 30 Minuten“ erklärte Werksleiter Waldenmeier und die Junioren sahen die Herstellung eines Fasses während des laufenden Betriebes.

 

Die Besichtigung und der Rundgang durch die Werkshallen machten die Besucher neugierig und die Wirtschaftsjunioren durften zum Abschluss der Veranstaltung selbst Hand anlegen und die Funktionsweise des neuen Partyfasses selbst testen. Bei dem frisch Gezapften und Brezeln klang die Werksbesichtigung in lockerer Runde in angenehmer Atmosphäre aus.

 

 

Wirtschaftsjunioren zu Gast bei Bürgermeister Neumann

Februar 2011 | Vom Alter her passte der Bürgermeister gut in die Runde. Wer bei den Wirtschaftsjunioren Mitglied werden will, darf nicht älter als 40 Jahre sein und ist zudem Unternehmer oder Führungskraft. Zur Regionalgruppensitzung im Februar waren die Wirtschaftsjunioren Hohenlohe ins Rathaus gekommen, um sich von Stefan Neumann berichten zu lassen, wie denn die ersten - etwas mehr als 100 Tage - im Amt verlaufen sind. "Ein ähnliches Gespräch haben wir auch mit dem Oberbürgermeister Michler in Öhringen geführt", erklärte Martin Fix, der Vorsitzende der Regionalgruppe.

Breitgefächerte Tagesordnung
Zunächst aber stellte der Bürgermeister die Stadt Künzelsau und seine Person vor. Dabei erfuhren die Gäste einiges über aktuelle Themen, die bei der Stadt auf der Tagesordnung stehen. Von der Breitbandversorgung in den Stadtteilen über die Erweiterung des Gewerbeparks Hohenlohe bis zur Stadtbahnanbindung. Als gemeinsame Schnittmenge regte Bürgermeister Neumann an, über das Thema Fachkräfte für die Region nachzudenken. "Wir stellen uns auch die Frage, was können Kommunen dazu tun, um der sich abzeichnenden Entwicklung entgegen zu wirken." In der anschließenden Diskussion reichten die Fragen von den Gemeindefinanzen bis zum ÖPNV. Besonders neugierig waren die Wirtschaftsjunioren zur Frage der Unternehmenskontakte. "Wie ist das bisherige Verhältnis zu den großen Unternehmen?" Stefan Neumann bestätigte, dass er bereits zahlreiche Kontakte geknüpft hat und auch auf direktem Weg als Ansprechpartner zur Verfügung steht. "Man steht in gutem Kontakt miteinander, beispielsweise bei Anfragen zu Vorhaben der Unternehmen. Man muss auch helfen wollen, dass ist unser Ansatz in der Verwaltung. Auch wenn vielleicht nicht immer alles realisierbar ist."

Für Region gemeinsam etwas bewirken
In einem weiten Bogen ging es dann um die Standortfaktoren wie kulturelle Angebote oder die Attraktivität der Stadt. Auch persönliche Fragen waren nicht tabu. "Welchen Ausgleich haben Sie zu den langen Sitzungen und vielen Terminen?" Bisher könne er die Balance in der Freizeit wieder herstellen, erklärte der Bürgermeister. "Ich versuche mir private Freiräume zu bewahren." Auch das Verhältnis zu den Nachbarkommunen und zur großen Kreisstadt Öhringen wurde hinterfragt. Wie steht es da mit der viel zitierten Rivalität? "Das Verhältnis zwischen Künzelsau und Öhringen ist kein Problem", meinte er. "Die Zusammenarbeit in der Verwaltung und zwischen dem Öhringer Oberbürgermeister und mir funktioniert gut." Viel wichtiger als Konkurrenzdenken sei es, für die Region gemeinsam etwas zu bewirken. Die Wirtschaftsjunioren bedankten sich für die ausgiebige Diskussion.

 

Unternehmer finden spielend Optimierungspotential

März 2011 | Anhand der Produktion von Holz-Flugzeugen haben die Wirtschaftsjunioren der Regionalgruppe Hohenlohe bei Ihrer Monatsveranstaltung im März die Optimierung von Produktionsprozessen trainiert. In den Räumen der HPN Verpackungstechnik GmbH in Waldenburg konnte ein interdisziplinäres Team junger Unternehmer und Führungskräfte in 6 Stunden unter Anleitung der poersch consulting spielerisch Verbesserungsmöglichkeiten testen und erlernen. Berücksichtigt wurden dabei Materialfluss, Planung, Kontrolle, Dialog und Teamarbeit. Die Produktpalette umfasste vier Varianten. Im Ergebnis konnte nicht nur die Produktion sondern auch die Motivation der Teilnehmer um das Achtfache gesteigert werden.